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Wenig smart: Noch zu viele Fernbedienungen im Smart Home

von EntrepreneurRATGEBER

Smart-Home-Anwendungen haben die Anzahl an Fernbedienungen in deutschen Haushalten explodieren lassen: Ein Drittel aller Smart-Home-Haushalte besitzt zwischen vier und sechs davon, bei 16 Prozent sind es sogar mehr als sechs Fernbedienungen, mit denen sie Geräte wie Unterhaltungselektronik, Leuchten oder vernetzte Haushaltsgeräte steuern. Das ist wenig smart und macht die Kontrolle des vernetzten Zuhauses unnötig komplex. Doch Besserung ist in Sicht: Künftig werden Smartphones als zentrale Bediengeräte das Ende der Fernbedienung einläuten – im 65. Jahr ihres Bestehens.

Dass Menschen mit Smart-Home-Anwendungen im Schnitt mehr Fernbedienungen im Haushalt haben als Menschen ohne vernetzte Geräte, ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag von Samsung Electronics.

“Smart ist ein Zuhause erst dann, wenn es die Bewohner im Alltag bequem unterstützt und Routineprozesse einfacher macht. Die Nutzung unterschiedlicher Fernbedienungen zur Steuerung verschiedener Geräte trägt nicht dazu bei. Deshalb sind herstellerübergreifende Schnittstellen essentiell, damit sich alle Geräte – egal welcher Marke – nahtlos miteinander verbinden und einheitlich bedienen lassen können. Aus diesem Grund stellen wir auf der IFA unseren SmartThings Hub vor, der Geräte und Anwendungen verschiedener Hersteller zentral steuerbar macht. Dabei erfolgt die Bedienung entweder über das Smartphone als Kommandozentrale oder direkt über die Geräte wie TV und Kühlschrank”, so Dr. Thorsten Böker, Director Product Management IM Devices and Digital Services bei Samsung Electronics GmbH.

Weiter bestätigt die Befragung aktuelle Zahlen des Bitkom (1), nach denen 30 Prozent der deutschen Haushalte Smart-Home-Anwendungen nutzen. Unterhaltung und Komfort stehen im Vordergrund – das gab jeweils knapp die Hälfte derjenigen Befragten an, die in einem Smart-Home-Haushalt leben (Mehrfachantworten waren möglich). Sicherheit und die Senkung der Energiekosten folgen mit je 32 Prozent als Nutzungsgrund. Umweltschutz spielt eine untergeordnete Rolle.

Das Smartphone auf Platz eins, dahinter smarte Lautsprecher und TV-Geräte – sie sind die meist genutzten Geräte zur Bedienung von Smart-Home-Anwendungen und werden die Fernbedienungen im Smart Home in Zukunft dauerhaft überflüssig machen.

Zur Methodik: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von Samsung Electronics, an der 2.053 Personen zwischen dem 19.08. und 21.08.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Schwalbach/Ts. (ots)

Bildquellen

  • Wenig smart: Noch zu viele Fernbedienungen im Smart Home: obs/Samsung Electronics

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